Was schenkt man Kindern zu Weihnachten?

Für die meisten Kinder ist die Weihnachtszeit (mal abgesehen von den Sommerferien) wohl die schönste Zeit im Jahr. Alles wird geschmückt, gibt sich feierlich und die Weihnachtsmärkte prägen das Stadtbild. Das Weihnachtsfieber beginnt zu steigen. Und es läuft unweigerlich auf das Highlight der Weihnachtszeit aus: Das Auspacken der Geschenke! Heiligabend – der Abend der Bescherung – ist für die Kinder das große Finale. Familiäres Beisamensein, das Ritual des feierlichen Abendessens und schließlich die Bescherung stellen den Höhepunkt in drei Akten dar. Doch was schenkt man seinen Kindern am besten zu Weihnachten, damit man dieses Finale auch inhaltlich würdig ausfüllt und nicht nur die Verpackung stimmt?

Überraschung!

Natürlich lässt sich die Frage nach dem „richtigen“ Geschenk für Ihr Kind nicht pauschal und auf den Punkt beantworten. Ohnehin sind Kinder bestrebt, einem diese Entscheidung schon weitgehend abzunehmen, da sie ihre Wünsche (oder sind es Forderungen?) meist sehr unverhohlen und wenig subtil äußern, wenn die Weihnachtszeit in vollem Gange ist. Nicht selten sind diese Wünsche sehr umfangreich und insofern auch nicht immer zu erfüllen. Schließlich kann man sein Kind – bei aller Liebe – nicht mit den Videospiel Erscheinungen der letzten zwei Monate eindecken. Man sollte aber durchaus versuchen, den wichtigsten Geschenkwunsch des Kindes zu erfüllen. Und ansonsten soll sich das Kind überraschen lassen! Das bietet nämlich zwei Vorteile. So kann man selbst etwas Einfluss darauf nehmen, was man dem Kind schenkt und außerdem kommt ein wichtiges Element zum Tragen, was die Bescherung (nicht nur für Kinder) zu einer spannenden Angelegenheit macht: Die Überraschung! Erwachsene schenken sich ja meist ihre Geschenke auch nicht auf gegenseitigen Wunsch (zumindest nicht so unmittelbar, wie es oft bei Kindern der Fall ist). Und das macht ja auch den eigentlichen Reiz an Weihnachten aus – man weiß nicht, was man kriegt – und freut sich meistens doch darüber. Insofern sollte man Kinder auch daran heranführen. Das ist auch nicht so schwer wie man häufig denkt, da Kinder sich besonders gerne beschenken lassen und dankbare Abnehmer sind. Außerdem kriegen sie so ein Bild von Weihnachten vermittelt, dass es nicht nur um bloße Erfüllung aller Wünsche geht sondern darum, einander eine Freude zu machen. Und das hat weniger etwas mit dem Einfordern von Wünschen zu tun. Es geht darum Geschenke für andere zu finden (!), über die sie sich freuen werden. Und das ist ein Geist von Weihnachten, den zu vermitteln sich durchaus lohnt.