Woran orientiert man sich beim Kauf eines Ranzens?
Zur Einschulung bekommen Kinder heute wie damals neben der feierlichen Schultüte auch meist einen klassischen Ranzen mit auf den Schulweg. Nun, ganz so klassisch ist der Ranzen nicht mehr. Moderne Ranzen sind gegenüber den alten Modellen weit effektiver auf Sicherheit und auf Ergonomie zugeschnitten. Kein moderner Ranzen kommt heutzutage noch ohne Reflektoren und ohne eine ergonomische Form aus. Für Kinder, die gerade erste eingeschult werden oder allgemein für Kinder im Grundschulalter, ist der eigentliche Ranzen ganz klar die beste Option, weil dieser das Gewicht optimal verteilt und auch im Wachstum des Kindes noch angepasst werden kann (verstellbare Schultergurte). Doch spätestens auf den weiterführenden Schulen kommt die Zeit, wo der Ranzen auf Wunsch des Kindes häufig gegen etwas Modischeres eingetauscht werden soll.
Die Erben des Ranzens
Die meisten Jungs und auch viele Mädchen wollen irgendwann lieber auf die modischeren Rucksäcke a la Eastpack und Konsorten umsteigen. Dies lässt sich natürlich kaum vermeiden, da viele Ranzen auch vom Design her sehr stark auf Kinder im Grundschulalter zugeschnitten sind (man denke an etwaige Motive oder die knall-bunten Farben). Doch was die Kids im Grundschulalter noch klasse finden, ändert sich ab der sechsten bis siebten Klasse meist sehr radikal. Natürlich haben Rucksäcke gegenüber den ergonomischen Ranzen den Nachteil, dass sie das Gewicht nicht so gut verteilen . Dafür sind die Kids aber ein ganzes Stück größer, bis diese modischen Fragen eine Rolle spielen, und folgerichtig auch robuster. Neben den Rucksäcken sind auch Tragetaschen eine populärer werdende Alternative. Diese Tragetaschen haben (insbesondere im vollgepackten Zustand) den Nachteil, dass sie den Körper einseitig mit Gewicht belasten. Um dem entgegenzuwirken, sollte man solche Tragetaschen wählen, die am besten relativ straf am Körper fixiert werden können. Das sieht nicht nur gut aus sondern minimiert auch den Effekt der einseitigen Belastung. Überdies können solche Tragetaschen, die eng am Körper anliegen, auch gut beim Fahrradfahren getragen werden. Schon ist der alte Kuriers-look komplettiert!Man sieht also – auch wenn die Kinder irgendwann in ihrer fortgeschrittenen Schulkarriere den uncoolen Ranzen ablehnen, so sind sie dennoch nicht zu Rückenproblemen verdammt. Zumindest solange sie den vollbeladenen Rucksack nicht irgendwo auf halb sechs tragen. Das sieht zwar „unheimlich“ cool aus – ist aber auch unheimlich schlecht für den Rücken.
