Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Einkommen und damit den Lebensstandard
Auch wenn man niemals damit rechen würde – eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Und um für den Fall der Fälle bestmöglich abgesichert zu sein empfiehlt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Immerhin sind es allein hierzulande jährlich weit über 100.000 Menschen, die aufgrund eines Unfalls oder aber einer Krankheit ihren Beruf von heute auf morgen nicht mehr ausüben können. Damit sie auch dann finanziell abgesichert sind, bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung für Arbeitnehmer, Beamte und auch Selbständige den passenden Versicherungsschutz.Die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es allerdings auch für Berufsstarter, Schüler, Studenten und Hausfrauen. Neben der Unfallversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die bekannteste der Individualitätsversicherungen. Man kann die Berufsunfähigkeitsversicherung sowohl separat als auch in Kombination mit einer Renten- oder Lebensversicherung (what is life insurance) abschließen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden und es lohnt sich besonders, die Versicherung schon in jungen Jahren abzuschließen, da die Beiträge dann niedriger sind. Eine weitere Möglichkeit, von niedrigen Beiträgen zu profitieren ist auch die Überschussbeteiligung – dabei erhält der Versicherungsnehmer einen Anteil der Überschüsse aus dem Versicherungsgeschäft des Versicherungsunternehmens.
Der Versicherungsschutz der Berufsunfähigkeitsversicherung tritt dann in Kraft, wenn der Versicherte seinem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann. Dann erhält der Versicherte eine Berufsunfähigkeitsrente in vereinbarter Höhe. Auch dann, wenn man seinen Beruf nur noch zu 50 Prozent ausüben kann, greift der Versicherungsschutz der Berufsunfähigkeitsversicherung, hier spricht man dann von einer teilweisen Berufsunfähigkeit. Bei der Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man darauf achten, dass die so genannte abstrakte Verweisung möglichst nicht Bestandteil des Versicherungsvertrags ist, denn diese besagt, dass der Versicherungsnehmer zunächst einmal gezwungen ist, eine andere Tätigkeit auszuüben, der er aufgrund seiner Ausbildung oder auch Erfahrungswerte nachgehen kann und die seiner bisherigen Stellung im Leben entspricht. Unter Umständen kann es dann vor kommen, dass der Versicherte für einen Bruchteil seines bisherigen Gehalts eine völlig andere Tätigkeit ausüben muss. Und die vereinbarten Leistungen erhält der Versicherungsnehmer nur dann, wenn keine angemessene Tätigkeit dieser Art für ihn gefunden werden kann.
Ohne diese Klausel sichert die Berufsunfähigkeitsversicherung allerdings bestens das Einkommen und damit auch den Lebensstandard. Bei der Höhe des Versicherungsbeitrags ist neben dem Eintrittsalter unter anderem auch die Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente sowie der Gesundheitszustand ausschlaggebend. In einigen Fällen müssen sich Versicherungswillige auch einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Sollten finanzielle Engpässe bestehen, können die Beitragszahlungen oftmals auch reduziert, sowie bei Arbeitslosigkeit auch gestundet werden.
